Haus Hoch

Einfamilienhäuser

Projekt Haus Hoch

Bei dem vorliegenden Projekt handelt es sich um einen Zu- und Umbau eines bestehenden Einfamilienhauses, welches im Norden von Graz (Andritz) in den 1950-60 Jahren errichtet worden ist. Das kleine Grundstück mit einer Fläche von ca. 370m2 wird charakterisiert durch den Stufenbach, der die Bauparzelle in zwei Teile teilt. Die beiden Grundstücksteile sind jedoch über zwei Holzstege zu einem Ganzen verbunden.

Ziel des Bauherren war es, ein Objekt zu errichten, welches allen Kriterien ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit entspricht. So verhält sich Haus Hoch nicht nur kostengünstig in der Erhaltung, sondern ist auch mit den umliegenden Objekten energieversorgungstechnisch in Verbindung gestellt (Photovoltaik, Stromnetz, Brunnenwasser, Intranet).

Aufgrund der Lage des bestehenden Objektes knapp neben der Uferkante, als auch durch die begrenzt vorhandenen Grundstücksfläche konnte nur mit dem Bestand weiter gearbeitet werden, da bei einem Neubau die gesetzlichen (Grenz-)Abstände als auch die Dichte nicht eingehalten werden konnten. Das Bestandsobjekt wurde total entkernt und durch ein Vollgeschoss erweitert.
Um möglichst viel Wohnraum zu schaffen wurde die bestehende Garage abgebrochen und die gewonnene Dichte der Wohnnutzfläche zugeordnet.

Die zwei Verbindungsbrücken stellen ein vorhandenes Achssystem dar und bestimmen die Aufteilung des Erdgeschosses in Ess- und Wohnbereich. Die dienenden Räume sind im Norden situiert. Die Zonierung der öffentlichen und privaten Räume wird über die Geschossigkeit erreicht.

Um die Wohnflächen im Obergeschoss weiter zu optimieren wurde im nördlichen Bereich der Baukörper bis an die gesetzliche Baugrenzlinie geführt, wodurch ein Knick im Baukörper entstand. Ebenso wurde die Fläche über dem Carport als zusätzliche Raumerweiterung verstanden, der großzügige Balkon dient den Bewohnern als Gartenerweiterung.